Sep 192018
 

„Depot“ bezeichnet den Bodensatz, der sich vor allem bei Rotweinen bildet.

Er ist das Ergebnis natürlicher Reifung und tritt in der Regel erst nach einigen Jahren auf. Ein Rotwein mit Depot sollte dekantiert werden, damit das Depot nicht in das Glas gelangt. Nur bei alten Weinen aus Burgund ist das Depot süß und kann mitgetrunken werden.

 

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Aug 212018
 

Nach dem Konzept des integrierten Pflanzenschutzes verzichtet der integrierte Weinbau weitgehend auf chemische Mittel. Ziel der Maßnahmen ist, die Umweltbelastung zu verringern und die ökologische Vielfalt und Bodenfruchtbarkeit im Weinberg zu erhalten. Eine Kombination aus biologischen, biotechnischen, zuchttechnischen, anbau- und kulturtechnischen Maßnahmen setzt auf den Schutz und die Entwicklung der Rebe, anstatt auf chemische Pflanzenschutzmittel. Im Schadensfall darf begrenzt, gezielt und kontrolliert mit vorgeschriebenen Mitteln gespritzt werden.

Umweltschonender, biologischer oder ökologischer Weinbau sind deutlich restriktiver mit chemischen Mitteln, Düngung, Begrünung und Verfahren im Weinkeller.

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Mrz 022018
 

Die Abkürzung „DOC“ steht für „Denominazione di origine controllata“ und ist eine Herkunfts-, und Qualitätsbezeichnung für Wein aus Italien. „DOC“ ist nach der Einstufung „Denominazione di Origine Controllata e Garantita“ die zweithöchste italienische Qualitätsstufe für Wein.

Diese Einteilung geht zurück auf das Jahr 1963, als sich der italienische Staat dazu verpflichtet hat, per Gesetz die Herkunft von einheimischem Wein zu protokollieren. Das hat zu den nachweisbaren Qualitätsmerkmalen geführt, die heute noch gültig sind.

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Feb 012018
 

Schlieren im Weinglas.

Als Schlieren, Tränen oder auch Kirchenfenster werden schmale Flüssigkeitsfäden bezeichnet, die sich am Innenrand des Glases befinden. Sie entstehen nach dem Schwenken von Wein und Spirituosen durch einen physikalischen Vorgang der „Marangoni-Effekt“ genannt wird. Die Stärke der Schlierenbildung kann einen Anhaltspunkt auf den Alkoholgehalt geben.

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Jan 192018
 

Der Marangoni-Effekt erklärt die beim Schwenken von alkoholischen Getränken entstehenden Schlieren an der Glaswand.

Er tritt sowohl bei Wein als auch bei Spirituosen auf. Zusammengefasst passiert folgendes: Nach dem Schwenken bleibt ein dünner Flüssigkeitsfilm an der Innenwand des Glases zurück. Durch die größere Luftoberfläche an diesen Stellen verdunstet der Alkohol viel schneller als im Rest des Glases. Die übrige Flüssigkeit zieht sich durch Oberflächenspannung zu schmalen Bahnen zusammen (Schlieren). Diese Schlieren haben nun durch Ihre Verdunstung einen niedrigeren Alkoholgehalt als der Rest des Getränks.

Weniger Alkohol bedeutet eine höhere Dichte und eine höhere Oberflächenspannung – dadurch zieht sich Flüssigkeit aus dem unteren Teil des Glases nach oben in die Schlieren. Das Ergebnis: Flüssigkeitsschlieren die der Schwerkraft trotzen.

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Nov 232017
 

Wenn in der Reifezeit niedrige Temperaturen herrschen und weniger Sonne zum Vorschein kommt, bildet sich in Trauben nur wenig Zucker. Der Wein, der aus ihnen gewonnen wird, weist einen nied­rigen Alko­hol­ge­halt auf. Beim „Chaptalisieren“ wird vor oder während der Gärung zusätzlicher Zucker zum Most oder Traubensaft gegeben, um dem entgegen zu wirken. Die europäische Weingesetzgebung legt dabei fest, um wie viel Prozent der Alko­hol­ge­halt in den jeweiligen Weinbaugebieten erhöht werden darf.

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Nov 092017
 

Grad Oechsle (°Oechsle oder auch °Oe)  ist die Maßeinheit für das Mostgewicht innerhalb des unvergorenen Traubensaftes. Anhand des Grad Oechsle lässt sich messen, wie viele gelöste Stoffe sich in der Flüssigkeit befinden. Daraus wiederum lassen sich Rückschlüsse auf den späteren Alkoholgehalt ziehen. Der Grad Oechsle kann mit verschiedenen Methoden bestimmt werden: Einer Mostwaage, einem Refraktometer oder einem Saccharimeter. Das Ergebnis gibt Auskunft über einen der Qualitätsaspekte von Wein.

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